Die grösste Anlageklasse der Welt agiert noch im Dunkeln.
Woran wir glauben, wenn es um die Zukunft von Immobilien geht, und welche Rolle wir dabei bauen.
Wir glauben, dass Immobilien so messbar, vergleichbar und rechenschaftspflichtig sein sollten wie jeder andere Finanzmarkt, und dass es die Werkzeuge dafür endlich gibt.
Ein Jahrhundert lang lief die grösste Anlageklasse der Welt auf lokalem Wissen und verschlossenen Türen. Das Gebäude und das Portfolio, das es hält, sprechen verschiedene Sprachen, und in der Lücke dazwischen verbergen sich Kosten, Risiko und Chance.
Wir bauen den einen Ort, an dem ein Objekt, ein Fonds und ein Portfolio in derselben Sprache lesbar werden: die Quelle der Wahrheit für Immobilien. Der Anspruch ist klar: ein Bloomberg für Immobilien, gebaut für das Zeitalter agentischer KI. Wir beginnen in der Schweiz. Wir wollen es in die Welt tragen.
Was auf dem Spiel steht, in drei Zahlen
Immobilien sind die grösste Anlageklasse der Welt, grösser als alle Aktien und Anleihen zusammen.
Der globalen energiebedingten Emissionen stammen aus Gebäuden. Die Wende führt durch sie hindurch.
Davon ist institutionell gehalten. Der Rest bleibt unsichtbar.
Sechs Überzeugungen, auf denen wir bauen
Der grösste Markt ist am schwersten zu sehen.
Immobilien sind der grösste Vermögensspeicher der Welt, grösser als alle Aktien und Anleihen zusammen. Und doch werden sie noch nach Instinkt, verstreuten Dokumenten und Teilwahrheiten bewertet. Die Anlageklasse mit dem meisten Kapital ist jene, die wir am wenigsten sehen.
Was sich messen lässt, kann Vertrauen schaffen.
Wert, Performance und Risiko sollten in einem Gebäude so lesbar sein wie in einer Anleihe. Vergleichbarkeit (vom einzelnen Objekt bis zum gesamten Portfolio) ist die Voraussetzung für Vertrauen, und Vertrauen ist die Voraussetzung für Kapital. An diesem Massstab messen wir Immobilien.
Immobilien werden zur Finanzanlage.
Was lokal und undurchsichtig war, wird global, rechenschaftspflichtig und laufend bewertet. Je mehr gemietet statt besessen wird, desto stärker erfolgt das Engagement in Immobilien über Fonds und kollektive Vehikel. So wie ein einfacher Index die öffentlichen Märkte für alle öffnete, öffnen transparente Vehikel die Immobilien, und das trägt nur auf einer Grundlage verlässlicher Daten.
Der nächste grosse Kapitalzyklus ist physisch.
Gebäude stehen im Zentrum der Energiewende, und sie auf Netto-Null zu bringen ist die grösste Investition, die jeder Volkswirtschaft bevorsteht, eine Generationenaufgabe, die den Wiederaufbau eines Kontinents übertrifft. Regulierung macht aus diesem Anspruch eine Pflicht. Eigentümer, die diszipliniert messen, verwalten und Kosten senken, werden wachsen; die übrigen werden neu bewertet.
Hinter jedem Objekt steht ein Ort, an dem jemand lebt.
Je mehr von uns zu Mietern werden, desto mehr wird die Qualität eines Gebäudes zur Qualität eines Tages. Immobilien gut zu verwalten ist nicht nur eine finanzielle Disziplin: Daraus entstehen gutes Wohnen, geringere Emissionen und lebenswerte Städte. Bessere Daten sind am Ende ein besseres Leben.
Technologie soll das Urteil zurückgeben.
Zum ersten Mal können Maschinen die unstrukturierte Welt der Immobilien lesen (Berichte, Bewertungen, Mietverträge) und in etwas verwandeln, das man hinterfragen kann. Wir bauen nativ für diesen Moment. Wir setzen sie nicht ein, um den Fachmann zu ersetzen, sondern um ihm die Zeit und die Klarheit zurückzugeben, die seine Arbeit verdient. Die Daten zusammenzuführen ist unsere Aufgabe; die Entscheidung bleibt Ihre.
Wir sind ein Technologieunternehmen, und wir ergreifen Partei für die Transparenz. Wir bauen die Datenschicht unter den Immobilien weiter, bis der klare Blick auf den ganzen Markt zum Normalfall wird und nicht das Privileg weniger bleibt. Die grösste Anlageklasse verdient es, verstanden zu werden.
Félix Arbez-Gindre, Oscar Delabranche & Ali Baghdadi
Mitgründer, Quanthome